Verkehrsgefährdung pur, jeden Tag auf dem Buckenkamp
Es war vorhersehbar und zu erwarten. Seit Entfernung der Durchfahrtssperre am nördlichen Ende des Buckenkamp und der dortigen Ausweisung einer rund 50 Meter langen Einbahnstraße (sogenannte "Thönnes-Passage"), treten die schweren Gefährdungen von Fußgängern, Radfahrern und insbesondere behinderten Menschen mit ihren Rollatoren und elektrisch betriebenen Rollstühlen wieder auf. Das war bei dem vorher eingerichteten ausschließlich mit Verkehrsschildern gestalteten Durchfahrtsverbot auf der derselben 50 Meter langen Strecke, ebenfalls der Fall.
Eine Durchfahrtsverbotszone in beiden oder wie jetzt in einer Richtung durch jetzige Ausweisung einer 50 m kurzen Einbahnstraße hält kaum jemand davon ab, hier durchzubrausen. Am Pfingstmontag gab es hier einen besonders krassen Fall, bei dem unsere Redaktion zufällig anwesend war und das Geschehen optisch festhalten konnte. Nicht einmal entgegenkommende Fahrradfahrer oder sogar ein schwerbehinderter Mensch auf seinem elektrischen Rollstuhl halten offensichtlich Autofahrer davon ab, die 50 Meter kurze Durchfahrtsverbotsstrecke zu durchzufahren, wie hier deutlich zu sehen ist.
Nur den Kopf schütteln hilft nicht
Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, sagte anschließend sichtlich erschüttert der Rollstuhlfahrer, der sich vom nachfolgenden Auto stark bedrängt fühlte und, wie auf dem Bild zu sehen, zur Seite ausgewichen ist. In Nottuln schütteln angesichts dieser unnötig herbeigeführten, gefährlichen Verkehrssituation viele Bürgerinnen und Bürger die Köpfe, doch das hilft den hier gefährdeten behinderten Menschen und den Kindern erst einmal nicht weiter, denn es hört und sieht niemand der Verantwortlichen. Schließlich sitzen sie hinter den Schreibtischen des Nottulner Rathauses und der Kreisverwaltung und haben überhaupt erst die Möglichkeit geschaffen, dass so etwas hier passieren kann, und das bereits zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit.
Gefahren waren bekannt
Denn sie wussten bereits aus Erfahrung, durch das von ihnen vorher veranlasste Durchfahrtsverbot in beide Richtungen an gleicher Stelle, dass viele Autofahrer sich nicht daran halten werden; unsere Redaktion hatte mehrfach darauf hingewiesen und berichtet. Erst als auf unsere wiederholte Bitte hin wurden hier nachträglich Freiburger Kegel aufgestellt, die eine Durchfahrt tatsächlich verhindern. Somit war das bereits 38 Jahre lang geltende Durchfahrtsverbot endlich wieder wirksam.
Unsere Redaktion hatte sich deshalb Ende 2024 Hilfe suchend an den Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und den Verkehrsminister Oliver Krischer gewandt und von dort aus dankenswerterweise Unterstützung bekommen. Auch jetzt haben wir das wieder getan und hoffen, insbesondere aufgrund der massiven Gefährdungen der hier in den drei Sozialanlagen (Krankenhaus, Altenheim und Seniorenwohnanlage mit 52 Wohnungen) wohnenden mehrfach behinderten Menschen und der vielen Kinder aus dem direkt anliegenden Wohngebiet, auf Unterstützung. Es geht einfach nicht ohne Durchfahrverbotssperre, wie die kürzlichen Erfahrungen wieder einmal deutlich zeigen.
Der verkehrsberuhigte Buckenkamp war aus triftigem Grund seit 38 Jahren keine Durchfahrtsstraße
Der Buckenkamp war und ist aufgrund der bereits in mehreren Artikeln geschilderten Gründe eine Erschließungs- und auf keinen Fall eine Durchfahrtsstraße, auch nicht für einen seit einigen Tagen durchfahrenden großen Linienbus. Die Straßensperre wurde am nördlichen Buckenkamp nicht umsonst eingerichtet und hat hier 38 Jahre lang sichergestellt, dass keine Unfälle passieren konnten. Schließlich ist der Buckenkamp, wie ebenfalls mehrfach geschildert, ein ganz besonders gefährdeter Verkehrsbereich (Alle Artikel hierüber finden sie unter dem Button "Gemeinde").
Eine Gefahr darf nicht gegen eine größere getauscht werden
Bezüglich des jetzt stattfindenden Busverkehrs haben wir auf die alte Linienführung hingewiesen. Unter Kennzeichnung des vorhandenen Wendeplatzes und Einsatz eines Linienbusses mit den entsprechenden Assistenz-Einrichtungen kann der Bus dort sicher wenden, auch ohne rückwärts zu fahren. Abschließend weisen wir nochmals darauf hin, dass eine kleine Gefahr (wenn überhaupt vorhanden), wie das Wenden des Busses, nicht gegen eine größere Gefahr getauscht werden darf. Darüber hinaus ist bei solchen Entscheidungen die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu wahren.
Aus diesen Gründen und auch aus Verkehrssicherheitsgründen ist die hier vorgeschlagene Handlungsweise mit Abstand die wesentlich geeignetere sicherere Maßnahme.
Die Politik
Was die Politik betrifft, wird seit Jahren überall versucht, verkehrsberuhigte Bereiche anzulegen. Mitten im neuen Baugebiet Nord ist sogar eine Erschließungsstraße als Spielstraße eingerichtet worden. Und ausgerechnet hier, in einem außerordentlich besonders sensiblen, verkehrsberuhigten Bereich, nämlich dem Buckenkamp, wird die Rolle rückwärts probiert, und das auf Kosten behinderter Menschen und Kinder? Es ist höchste Zeit, das wieder rückgängig zu machen.
Mit besten Grüßen
Ihre Redaktion
Die "Thönnes-Passage", die erste Einbahnstraße in Deutschland, in der man in beide Richtungen fahren darf
Eins unterscheidet Nottuln von allen anderen Gemeinden und Städten in Deutschland: In Nottuln darf eine Einbahnstraße in beiden Richtungen durchfahren werden. Voraussetzung ist nur, dass Sie ein eKFZ, also ein E-Auto haben, und davon gibt es in Deutschland schon über eine Million Exemplare. Diese Ausnahme war, wie Sie auf dem Bild sehen können, gemäß den beiden Einfahrtverbotsschildern am oberen nördlichen Buckenkamp ausdrücklich gestattet, und das immerhin eine Woche lang. Da darf man nur froh sein, dass hier oben, an der empfindlichsten Stelle überhaupt (wir berichteten mehrfach darüber, letzter Artikel https://www.nottuln-blickpunkt.de/734-die-thoennes-passage), kein gravierender Unfall passiert ist.
Mir sagte mal ein Ur-Bauer aus Nottuln, "wenn andere Gemeinden manchmal Mist bauen, so versteht es Nottulns Gemeindeverwaltung immer noch eins obendrauf zu setzen!". Da muss etwas dran sein, wenn man in der Rückschau so manche Entscheidungen Revue passieren lässt. Gestern hatte ich mich an das Straßenverkehrsamt, Verkehrssicherheit beim Landrat Coesfeld gewandt, um der verkehrswidrigen gefährlichen Sache ein schnelles Ende zu bereiten. Dieses hat dann dafür gesorgt, dass die Gemeinde Nottuln heute das "Z" an beiden Verkehrsschildern mit einer Folie überklebte. Jetzt heißt es dort eKF und das steht nur noch für Elektrokleinstfahrzeuge, die unter die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung fallen.
Das sind Kraftfahrzeuge mit elektrischem Antrieb und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht weniger als 6 km/h und nicht mehr als 20 km/h, die folgende Merkmale aufweisen: 1. Fahrzeug ohne Sitz oder selbst balancierendes Fahrzeug mit oder ohne Sitz, 2. eine Lenk- oder Haltestange von mindestens 500 mm für Kraftfahrzeuge mit Sitz und von mindestens 700 mm für Kraftfahrzeuge ohne Sitz.
Hört sich ziemlich kompliziert an, aber gemeint sind in der Regel elektrische Tretroller, also Fahrzeuge ohne Sitz (z.B. E-Scooter) oder selbst balancierende Fahrzeuge mit oder ohne Sitz (z.B. Segways).
Das nächste Problem: Durchfahrt in Richtung Dorfkern für elektrische Rollstühle nicht gestattet
Doch durch diese alleinige Kennzeichnung wird den elektrischen Rollstühlen (sie fallen juristisch gesehen alleine dadurch, dass sie mehr als 55 kg Masse und einen Fahrersitz haben nicht unter diese Verordnung) die Durchfahrt entgegengesetzt der Fahrrichtung, also in Richtung Dorfkern, untersagt. Doch gerade diese Elektromobile werden von vielen bewegungseingeschränkten Menschen, die in der Seniorenwohnanlage mit 52 Wohnungen direkt an der "Thönnes-Passage" wohnen, auf dem Weg ins Dorf über den Buckenkamp, täglich mehrfach genutzt. Diese Fahrzeuge, die immer mehr im innerörtlichen Straßenverkehr eingesetzt werden, sind unverzichtbar für diese Menschen geworden. Dadurch sind bewegungseingeschränkte Menschen in der Lage, einigermaßen selbstständig ihren Alltag zu meistern und am öffentlichen Leben teilzunehmen.
Das zeigt insgesamt gesehen einmal mehr, wie unausgegoren Entscheidungen in Nottuln gefällt werden, ohne daraus resultierende Auswirkungen zu berücksichtigen.
Einschaltung des Ministerpräsidenten, des Verkehrsministers und des Regierungspräsidenten
Da wir die Beseitigung der hier 38 Jahre gut funktionierenden Durchfahrtssperre und die damit verbundene Öffnung des Buckenkamps für den Busverkehr und den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr für sehr gefährlich halten, haben wir uns an den Ministerpräsidenten Hendrik Wüst, den Verkehrsminister Oliver Krischer und den Regierungspräsidenten Andreas Bothe gewandt. Unserer Ansicht nach wurde hier eine kleine Gefahr gegen eine wesentlich größere Gefahr getauscht und die Verhältnismäßigkeit der Mittel bei der Entscheidung nicht berücksichtigt.
Vor einigen Monaten waren der Ministerpräsident und der Verkehrsminister uns und vor allen Dingen den hier verstärkt wohnenden behinderten Menschen bereits behilflich, als es um die Aufstellung der Freiburger Kegel in der Durchfahrtsstraßensperre ging. Dafür möchten wir Ihnen auch heute nochmals unseren herzlichen Dank aussprechen.
Leider geht es jetzt, wie bereits gesagt, wieder genau in die andere, falsche Richtung, die Straßensperre wurde kürzlich beseitigt, die Verkehrsberuhigung aufgehoben und die Straße für den Durchgangs- und Busverkehr in Richtung Seniorenwohnanlage freigegeben, und das am neuralgischen und empfindlichsten Verkehrspunkt in Nottuln überhaupt - aber lesen und schauen Sie bitte selbst unter: https://www.nottuln-blickpunkt.de/731-verkehrsberuhigter-buckenkamp-soll-zur-durchfahrtsstrasse-werden
Die vielen hier wohnenden und verkehrenden, behinderten Menschen und wir, die sich seit vielen Jahren für sie einsetzen, hoffen nun, dass diese gefährliche Verkehrsänderung umgehend gestoppt wird und die bisherige seit 38 Jahren gut funktionierende Durchfahrtssperre für Kraftfahrzeuge und die damit verbundene Verkehrsberuhigung an diesem äußerst empfindlichen Ort wieder zum Tragen kommt.
Mit besten Grüßen
Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard
Unglaublich, aber wahr
Die "Thönnes - Passage", eine Landenge auf dem nördlichen Ende des Buckenkamps öffnete sich am Dienstag, dem 20. Mai 2025 für die Durchfahrt des großen Linienbusses C 85 und weiteren allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr. Die Durchfahrtssperre, die 38 Jahre für die Sicherheit von Kindern und Menschen, insbesondere vielen Behinderten auf dem Buckenkamp gesorgt hat, wurde beseitigt.
Das ist der Treppenwitz des Jahrhunderts, möchte man meinen, wenn die Sache nicht so ernst wäre. Es ist das krasse Gegenteil der bisher hier geltenden Verkehrsberuhigung. Schließlich liegen am Buckenkamp drei soziale Anlagen, das Krankenhaus St. Christophorus-Kliniken, das Altenheim St. Elisabeth und die Senioren-Wohnanlage mit 52 Wohnungen. Da ist es kein Wunder, dass hier viele behinderte alte Menschen wohnen, die bewegungseingeschränkt sind und mit ihren Gehilfen, Rollatoren, Rollstühlen und Elektromobilen den Buckenkamp auf dem Weg in den Dorfkern nutzen. Hinzu kommen viele Seniorinnen und Senioren, die unter massiven Seh- und Hörschäden leiden.
Auf der anderen Seite des Buckenkamps liegt übrigens ein Reines Wohngebiet, in dem viele Kinder wohnen und verkehren. Es gibt weitere Gefahren, die wir Ihnen auf einer Grafik des gesamten Buckenkamps und seinem Umfeld präsentieren möchten (momentan in Arbeit).
Aber was soll's, wichtig ist offensichtlich, dass hier der Verkehr fluppt, und nicht die Sicherheit; da kann es ruhig auch ein alter Bus sein, der über keine modernen Assistenzsysteme verfügt, wie Notbremsassistent, Notfall-Spurhalteassistent, Müdigkeitserkennung, intelligenter Geschwindigkeitsassistent (ISA), Rückfahrassistent und Notbremslicht. Wie gleichgültig muss man eigentlich sein, so etwas hier, an dem empfindlichsten Ort in Nottuln überhaupt zu planen und durchzusetzen? Es muss den Verantwortlichen doch klar sein, dass hier eine Gefahr gegen eine noch wesentlich größere eingetauscht wird.
Fortgang mit Artikel vom 23.5.2025: https://www.nottuln-blickpunkt.de/735-nottuln-willkomen-im-till-eulenspiegel-land
Mit besten Grüßen
Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard
Kleine Gefahr soll gegen große Gefahr getauscht werden?
Die Gemeinde Nottuln beabsichtigt, die gut funktionierende Durchfahrtssperre am oberen Buckenkamp zu beseitigen und eine Durchfahrtsstraße einzurichten. Und das, obwohl gerade die Durchfahrtssperre seit 38 Jahren die Verkehrssicherheit gewährleistet und somit kein Unfall auf dem Buckenkamp stattgefunden hat. Die Durchfahrt soll dann auf einer Einbahnstraße von Süden her, am Buckenkamp-Parkplatz vorbei in Richtung Vogelstange und hinter der Senioren-Wohnanlage rechts zum Uphovener Weg hin erfolgen, so die Pressemitteilung der Gemeinde und der Artikel der Westfälischen Nachrichten "Buckenkamp wird Einbahnstraße" vom Samstag.
Begründet wird diese Änderung damit, dass der bereits seit Januar von Montag bis Freitag eingesetzte große, 10 Meter lange Linien-Bus am großen Vorplatz an der Vogelstange nicht mehr wenden soll. Dieser soll anstatt dessen den Buckenkamp von Süden her befahren
Bei einer Nachfrage bei der Gemeindepressestelle, teilte Angela Weiper unserer Redaktion allerdings mit, das nicht der ganze Buckenkamp, sondern "nur" der obere nördlichste Teil des Buckenkamps, von der Stichstraße Am Bagno angefangen bis zum Ende des Buckenkamps zur Einbahnstraße umgewandelt werden soll. Das hat natürlich extreme, negative Auswirkungen bezüglich der Verkehrssicherheit auf den ganzen Buckenkamp. Denn dann dürfen alle Kraftfahrzeuge den Buckenkamp von Süden nach Norden komplett durchfahren, siehe nachfolgende Stellungnahme:
Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht gewahrt
Die Gemeinde Nottuln, der Kreis Coesfeld, die Kreispolizeibehörde und die Bezirksregierung befanden bereits bei einem Ortstermin im März, dass das Wendemanöver des Linienbusses angeblich zu gefährlich sei. Das ist für uns nicht nachvollziehbar, zu dieser Feststellung muss eigentlich jeder kommen, der das „Wendemanöver“ dort oben einmal beobachtet hat: Der große Bus fährt auf dem asphaltierten Weg vor, dann ein paar Meter in einer leichten Halbkurve zurück, und das war es auch schon. Das Ganze dauerte rund 10 Sekunden, dabei tangiert der Bus kaum den dortigen Aschevorplatz an der Vogelstange (Ein Video hierüber soll demnächst unter Youtube eingestellt werden). Wenn jetzt auch noch ein Bus mit einer Rückfahrkamera und einer Warneinrichtung beim Rückwärtsfahren eingesetzt werden sowie Hinweisschilder aufgestellt und eine Kennzeichnung des Wendeplatzes vorgenommen werden, ist das angebliche Problem angemessen und schnell beseitigt.
Mehr Verkehr plus Busverkehr, gleich mehr Gefahren auf dem Buckenkamp
Ansonsten wird durch die Einrichtung einer Durchfahrtsstraße am oberen, nördlichen Buckenkamp, wenn auch nur in einer Richtung, aus verschiedenen Gründen, der Verkehr erheblich anwachsen und zur erheblichen Gefahr insbesondere für die hier in den drei Sozialanlagen wohnenden behinderten und sich mit ihren mobilen Hilfseinrichtungen sich auf dem Buckenkamp bewegenden Menschen und den hier spielenden Kindern führen (siehe auch bisherige Berichterstattung unter https://www.nottuln-blickpunkt.de/730-der-kaiser-von-nottuln).
Alleine der große Bus würde schon 17 Mal am Tag den Buckenkamp mit seiner unübersichtlichen gefährlichen Doppelkurve im südlichen Teil durchfahren. Hier soll eine kleine Gefahr (die, wie geschildert, auf einfachem Wege beseitigt werden kann) gegen eine wesentlich größere Gefahr eingetauscht werden!
Schließlich benutzten den Buckenkamp (die Erschließungsstraße zum Reinen Wohngebiet Bagno) aufgrund des Durchfahrverbotes fast ausschließlich Anwohner und Anlieger, die um die Gefahren für die vielen den Buckenkamp nutzenden behinderten Menschen mit ihren Hilfsfahrzeugen wissen. Außerdem wohnen hier aufgrund der drei vorhandenen Sozialanlagen verstärkt Menschen, die nicht nur in ihrer Bewegung, sondern auch in ihrer Wahrnehmungsfähigkeit (Augen/Gehör) beeinträchtigt sind.
Das jetzige Handeln, und dafür ist alleine die Gemeindeverwaltung mit ihrer Planungshoheit verantwortlich (darüber hielt mir ihr Mobilitätsmanager kürzlich einen Vortrag) ist das Gegenteil einer Verkehrsberuhigung und Verkehrssicherheit, die den Anwohnern der Sozialanlagen und des gesamten Wohngebietes Bagno durch die Durchfahrtssperre auf dem Buckenkamp schon 38 Jahre lang gewährleistet wird.
Und das will die Gemeindeverwaltung ändern. Wenn es denn überhaupt nicht anders geht, besteht ja auch die Möglichkeit bei Entfernung der Freiburger Kegel das Durchfahrtsverbot für Kraftfahrzeuge durch die bereits bestehenden Verkehrsschilder aufrechtzuerhalten, und durch ein dort angebrachtes Zusatzschild ("Linienbus frei") die Durchfahrt des Linienbusses zu ermöglichen. Es wäre das geringere Übel und würde gleichzeitig eine Einbahnstraße überflüssig machen, die nur weiteren gefährlichen Kraftfahrzeugverkehr in diesem überaus empfindlichen Bereich erzeugt. Zudem ist es das geringere Mittel im Sinne der Verhältnismäßigkeit der Mittel, das den gleichen Erfolg gewährleistet, nämlich den von der Gemeinde und den anderen Behörden angestrebten Linien-Busverkehr des C 85 in Richtung Norden auf dem Buckenkamp zu ermöglichen. Dadurch würde, wie bereits angeführt, ein über den Linienbusverkehr hinaus weiterer zusätzlich gefährdender Kraftfahrzeugverkehr an diesem besonders gefährdeten Engpass, direkt vor der Senioren-Wohnanlage mit 52 Wohnungen, ausgeschlossen. Für jede Behörde besteht übrigens die Pflicht, die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu wahren.
Für den Schützenfestaufmarsch und den Zeitraum des Martinifestes kann dann das Durchfahrtsverbot durch Zuhängen der Verkehrsschilder kurzfristig aufgehoben werden.
Keine Beteiligung und Information der betroffenen Bürger
Die Bürgerinnen und Bürger wurden vor vollendete Tatsachen gestellt, dadurch gewinnt man kein Vertrauen bei Ihnen, sondern das Gegenteil ist der Fall. Ist das etwa die zukünftige Handlungsweise des Bürgermeisters Dr. Thönnes, wenn es sich um bekanntlich heiße Eisen handelt? An der Zeit, die betroffenen Bürger zu informieren und zu beteiligen, kann es nicht gelegen haben, denn sie war reichlich vorhanden.
Resümee:
Das Gebot der Angemessenheit (Verhältnismäßigkeit der Mittel) verlangt, dass eine staatliche Maßnahme nicht außer Verhältnis zu dem verfolgten Zweck stehen darf. Das bedeutet auch, dass die von einer staatlichen Maßnahme Betroffenen nicht übermäßig oder unzumutbar belastet werden dürfen und daher nur das geringste Mittel zur Durchsetzung (hier die Vermeidung des angeblichen gefährlichen Wendens des Linienbusses) angewendet werden darf. Die Öffnung des Buckenkamps für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr, wenn auch nur in einer Richtung, gehört keinesfalls dazu. Diese Handlungsweise würde einem Verwaltungsprozess nicht standhalten.
Darüber hinaus ist es nach wie vor viel zu gefährlich, den großen Linienbus 17 Mal täglich über den Buckenkamp mit seiner unübersichtlichen gefährlichen Doppelkurve im Süden fahren zu lassen. Hier gilt übrigens auch der allgemeine Grundsatz: "Durch das Verwaltungshandeln einer Behörde darf eine Gefahr nicht gegen eine noch größere ausgetauscht werden."
Insofern sollte nun wirklich das allergeringste Mittel gewählt werden, nämlich der Einsatz eines Busses mit einer Rückfahrkamera und einer akustischen Warnsignaleinrichtung beim Rückwärtsfahren. Zudem sollte die Warnblinkanlage beim Wenden des Busses eingeschaltet sein. Eine entsprechende Ausschilderung und Kennzeichnung des Wendeplatzes wären optimal. Busse können übrigens auch nachgerüstet werden.
Wer den Linienbus 17 mal über den seit 38 Jahren verkehrsberuhigten Buckenkamp schickt, der nimmt billigend in Kauf, dass eine viel größere Gefahr entsteht. Denn es handelt sich hier um einen besonders empfindlichen Bereich, der ansonsten in ganz Nottuln so nicht wiederzufinden ist. In den drei anliegenden Sozialanlagen, St. Christopherus Krankenhaus, Altenheim St. Elisabethstift und Seniorenwohnanlage mit 52 Wohnungen wohnen viele behinderte Menschen, die zum einen körperlich (bewegungseingeschränkt), zum anderen in ihrer Wahrnehmungsfähigkeit (Sehen und Hören) beeinträchtigt sind.
Alle benutzen den Buckenkamp mit ihren Rollstühlen, Rollatoren und Elektromobilen. Gerade letztere, die versichert sind und auf der Straße fahren dürfen, werden immer mehr und sind unverzichtbar für diese Menschen geworden, um noch einigermaßen selbstständig ihren Alltag zu meistern und am öffentlichen Leben teilzunehmen. Besonders Sie würden durch einen entgegenkommenden großen Linienbus 17 Mal am Tag unnötig großen Gefahren ausgesetzt. Das gilt natürlich auch für die Kinder.
Zudem liegt auf dem Buckenkamp eine offizielle Fahrradroute, und auf seiner westlichen Seite, direkt vor der Senioren-Wohnanlage, im einspurigen Bereich, der dazugehörige, geförderte Rastplatz mit Tischen und Bänken. Dieser wird nicht nur von Radfahrern, sondern auch von Wandergruppen genutzt.
Ein Bürgermeister, der eine Behörde vertritt, die die Planungshoheit hat, sollte sich nicht hinter anderen Behörden verstecken, zumal sie ja nur festgestellt haben, dass das Wendemanöver des Linienbusses ohne Rückfahrkamera und Rückfahrwarneinrichtung an einem nicht ausgeschilderten und nicht gekennzeichneten Platz nicht sicher genug ist. Das ist, wie beschrieben, auf gute und einfache Art änderbar. Deswegen die seit 38 Jahren aktive Straßensperre am oberen Buckenkamp zu entfernen und ihn damit zu einer Durchfahrtsstraße, wenn auch nur in einer Richtung, für den Bus und auch für den Allgemeinverkehr zu machen, ist unangemessen und unverantwortbar.
Herr Dr. Dietmar Thönnes, Bürgermeister von Nottuln und Theologe, wir bitten und fordern auch Sie im Interesse aller Menschen, insbesondere der hier vielen wohnenden behinderten Menschen und der Kinder auf: "Stoppen Sie endlich das geplante, äußerst gefährliche Vorhaben!"
Der Artikel wurde auch an alle Fraktionsvorsitzenden mit Bitte, sich mit ihren Rats- und Parteimitgliedern hierfür einzusetzen, versandt.
Aktualisiert am 14.5.2025 und am 16.5.2025 um 09:49 Uhr
Mit besten Grüßen
Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard
Bezaubernder Blumenladen im Haus Wübken eröffnet am Sonntag
Wer in den letzten Tagen am Haus Wübken vorbeiging, vernahm aus den Geschäftsräumen des ehemaligen Blumenladens Blickfang Geräusche, die auf umfangreiche Renovierungsarbeiten schließen ließen. Durch die mit Folie abgeklebten Fenster war leider nichts zu erkennen, so sehr man sich auch bemühte. Doch heute am Markttag lüftete sich ein wenig das große Geheimnis.
Aus dem Blickfang wird eine wunderhübsche "Dorfblume"! So soll es heißen, das Blumengeschäft am Kirchplatz 3, verrieten uns die neuen Inhaber Silke Brambring-Jürgens und Kerstin Lösing. Die beiden sind Geschwister und keine Unbekannten in Nottuln, denn auf der Dülmener Straße betreiben sie bereits seit einigen Jahren ebenfalls ein Blumengeschäft und das unter gleichen Namen. Vorher hatte Silke Brambrink-Jürgens 28 Jahre in einem Blumengeschäft in Lembeck gearbeitet, davon 8 Jahre als Unternehmerin.
Doch nun beginnt ein neuer Lebensabschnitt im blumenreichen Leben der Geschwister, und darauf freuen sich beide riesig. Es gibt beruflich nichts Schöneres, als mitten im historischen Ortskern von Nottuln, in einem so historischen Haus ein weiteres Blumengeschäft zu eröffnen, waren sich die beiden einig. Das geschichtsträchtige Haus gehört übrigens der 101 Jahre alten Frau Marietheres Wübken, die zusammen mit ihrer Nichte wiederum einmal mehr bemüht war, dieses Geschäft sinnvoll zu vermieten. Ziel war es, das Dorfleben in Nottuln zu bereichern - das ist ihnen wieder einmal ausgezeichnet gelungen, finden wir.
Zur weiteren Besichtigung führte uns Silke Brambrink-Jürgens durch das Geschäft in den romantischen Hinterhof, den Kunden in der Coronazeit nicht mehr betreten durften. Dieser präsentierte sich wieder in seiner romantischen Art mit dem Flair vergangener Zeiten, so wie wir ihn in unserem Bildband "Nottuln, ein starkes Stück Heimat" beschrieben und abgelichtet hatten. Doch heute zeigte er sich nach einer gründlichen Renovierung im hübschen neuen Kleid, geschmackvoll mit vielen Blumen und schönen Accessoires ausgestattet.
Im der weiteren Unterhaltung mit den Schwestern spürten wir die Begeisterung, wenn sie von ihrer Arbeit sprachen - an guten Ideen mangelt es ihnen wirklich nicht. Gerne wären wir noch geblieben, doch die Schwestern müssen sich zusammen mit ihren Eltern noch sputen, denn bis zum Sonntag muss alles an seinem vorgesehenen Platz sein. Es soll eine Überraschung für ihre künftigen Kunden werden, auf die sie sich riesig freuen. Am kommenden verkaufsoffenen Sonntag um 13:00 Uhr ist es dann so weit, dann öffnet die Dorfblume zum ersten Mal die Pforten ihres Geschäftes.
"Wir sind hoch motiviert und freuen uns bei einem Gläschen Sekt mit unseren künftigen Kundinnen und Kunden ins Gespräch zu kommen", gaben uns die neuen Inhaberinnen noch mit auf den Weg.
Unsere Redaktion wünscht ihren Leserinnen und Lesern bei einem Besuch der Dorfblume ebenfalls viel Freude und eine angenehme Zeit.
Karin und Jürgen Gerhard
... macht was er will ?
Was machen die da oben denn schon wieder, fragte mich heute Morgen verwundert eine ältere Dame, als sie die Bauarbeiten am oberen Buckenkamp (siehe Fotografie) erblickte. Ich gab das wieder, was ich dazu gerade erst von einem Mitarbeiter der ausführenden Firma erfahren habe: "Die sich am oberen Ende verjüngende Straße soll hier verbreitert werden, damit der Bus C85, der bisher über den Uphovener Weg zur Haltestelle vor der Seniorenwohnanlage fährt, über den verkehrsberuhigten Buckenkamp fahren kann. Angeblich soll er an der Vogelstange nicht mehr wenden dürfen, um über den Uphovener Weg zurückzufahren. Die Durchfahrtsverbotsschilder und die durchfahrtsverhindernden Freiburger Kegel sollen dann auch entfernt werden!" Der Mitarbeiter trug alles sehr sachlich und seriös vor, sodass wir davon ausgehen, dass seine Angaben korrekt sind. Das Thema ist auch viel zu ernst, als dass sich jemand einen Spaß damit erlauben dürfte.
Somit würde aus dem verkehrsberuhigten Buckenkamp eine Durchfahrtsstraße, und das würde insbesondere alle behinderten Menschen aus den hier anliegenden drei Sozialanlagen (Senioren-Wohnanlage mit 52 Wohnungen, das Altenheim und das Krankenhaus) treffen, die den Buckenkamp mit ihren Elektromobilen, Rollatoren, Gehilfen und Rollstühlen auf dem Weg ins Dorf und in das NSG Nonnenbachtal benutzen.
"Das kann doch nicht wahr sein", entgegnete die ältere Dame um Fassung ringend, "macht der Kaiser von Nottuln denn was er will", um dann kurz darauf zu ergänzen, "ein Bürgermeister macht so etwas doch nicht".
Auch für unsere Redaktion ist das nicht nachvollziehbar. Wir haben uns immer wieder in den vergangenen Jahrzehnten bis hin zum Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und dem Verkehrsminister Oliver Krischer dafür eingesetzt, dass das seit 38 Jahren hier gültige Durchfahrtsverbot für Kraftfahrzeuge, das auch in zwei Bebauungspläne eingeflossen ist, weiterhin gültig bleibt. Nachdem hier kürzlich die Poller entfernt wurden und eine neu angebrachte Durchfahrtsverbotsregelung mittels Verkehrsschilder ständig missachtet wurde, haben wir uns nach erfolglosen Versuchen bei der Gemeinde- und der Kreisverwaltung, erneut an die Landesregierung gewandt, die uns mitteilte, das hier jetzt Freiburger Kegel durchfahrtsverhindernd aufgestellt werden, was dann auch durch die Gemeinde erfolgte. (Siehe auch unsere Berichterstattung: https://www.nottuln-blickpunkt.de/711-durchfahrt-endlich-wieder-gesperrt
Haben wir denn damit dem "Kaiser", wenn ich die Formulierung mal so aufnehmen darf, eine Zacke aus der Krone gebrochen? Anscheinend ist es so, denn in der Gemeindeverwaltung wurde wohl überlegt, wie man diese seit 38 Jahren funktionierende, vernünftige und rücksichtsvolle Regelung aushebeln kann. Leistete etwa die Kreisverwaltung bei der Begründung Hilfestellung oder wird sogar als Veranlasser genannt? So hörten wir es zumindest und es gab Anzeichen dafür.
Unsere Redaktion hat, nachdem an uns und offensichtlich auch nicht an die Anlieger des Buckenkamps eine Mitteilung über die heute schon begonnene bauliche Straßenerweiterung durch die Gemeinde erfolgt ist, und wir darüber hinaus auch nichts der Gemeindewebseite sowie der Tageszeitung entnehmen können, den Bürgermeister um Stellungnahme gebeten. Sollten hier etwa ziemlich schnell und geräuschlos vollendete Tatsachen geschaffen werden? Die Vermutung liegt nahe, ist doch ansonsten die Gemeinde mit Pressemitteilungen an die Tageszeitung recht schnell und auch nicht gerade sehr sparsam. Wo bleibt da die Bürgerbeteiligung durch den Bürgermeister?
Der Artikel wird, je nachdem, was unsere weiteren Recherchen ergeben, ergänzt. Beachten Sie bitte auch die in der anschließenden Bildergalerie eingestellten Fotografien, die die Problematiken auf dem Buckenkamp eindeutig darstellen und absolut gegen eine Durchfahrtsstraße sprechen, durch die obendrein auch noch mehrmals am Tag ein großer Bus hindurchfahren soll.
Stand: 6.5.2024, 19:45 Uhr
1. Nachtrag
Auch die Busfahrerinnen und Busfahrer sind sauer, schließlich haben sie mehrfach auf dem großen Vorplatz an der Vogelstange geparkt und dort ihre Pausen eingelegt. Und die haben sie bitter nötig, den Busfahren ist nun mal wahrhaftig kein Schreibtischjob. Dort oben, an der frischen Luft und in der freien Natur haben einige von ihnen ihre Gymnastikübungen durchgeführt, um im Sinne ihrer Fahrgäste fit und aufmerksam zu bleiben und sie sicher an ihre Zielorte zu bringen. Das darf man Ihnen nicht nehmen.
Sinnvolle Alternative
Warum wird also auf dem Vorplatz nicht ein Wendehammer angelegt, anstatt unnötigerweise akute Gefahren, insbesondere für die hier in den drei Sozialanlagen wohnenden behinderten Menschen zu erzeugen. Schließlich benutzen sie täglich den Buckenkamp mit ihren Elektromobilen, Rollatoren, Gehilfen und Rollstühlen auf dem Weg ins Dorf und in das NSG Nonnenbachtal. Die Schützenbrüder von St. Antonius und St. Martinus werden damit sicher zurechtkommen, schließlich benötigen sie tagsüber den Vorplatz vor der Vogelstange nur an zwei Sonntagen im Jahr für ihren großen Aufmarsch über den Buckenkamp und das gemeinsame Schützenfest. Wenn ein Freiburger Kegel auf dem oberen Buckenkamp für diese beiden Sonntage beiseite geschoben wird, passt auch die Bruderschafts-Kutsche gut hindurch. Zudem fährt an den Wochenenden, also auch sonntags, nur ein Kleinbus, der an diesen beiden Tagen den Vorplatz meiden kann.
Im Übrigen sind doch die Schützenbrüder alle sehr brüderlich und sozial eingestellt und haben hierfür bestimmt Verständnis. Schließlich werden wir alle mal "alt" und landen dann gegebenenfalls in den Sozialanlagen am Buckenkamp.
Außerdem werden die ausgewiesenen Parkplätze auf dem Buckenkamp tagsüber primär vom Krankenhauspersonal zugeparkt und der Großraumbus muss die 30-ger Zone komplett an einem Stück durchfahren. Obendrein muss der Großraumbus auch noch die beengte und unübersichtliche Doppelkurve am Buckenkamp-Parkplatz durchfahren, wodurch eine vollkommen neue extreme Gefahrenquelle geschaffen wird. Wer denkt sich eigentlich so etwas nur aus oder befürwortet es auch noch? Spätestens jetzt muss doch eingesehen werden, dass bei Beihaltung des offensichtlich geplanten Vorhabens extreme neue Gefahren, insbesondere für die hier wohnenden und sich bewegenden älteren behinderten Menschen, aber auch für unsere Kinder geschaffen werden.
Das kann doch wirklich niemand wollen.
Stand: 7.5.2025, 14:10 Uhr
Mit besten Grüßen
Die Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

