Blickpunkt Nottuln
07.03.2026
Blickpunkt Nottuln
Die kleinen Kitze werden jetzt gesetzt, meistens Zwillinge wie auch hier, im Nonnenbachtal
Blickpunkt Nottuln
Hasenkinder sind in ihrer Sasse (oft am Waldrand) ziemlich schutzlos den Witterungsbedingungen und allen äußeren Einflüssen ausgesetzt
Blickpunkt Nottuln
Diese bildhübsche Fasanenhenne mit ihrem reizenden Nachwuchs wurde auf der Wiese, gegenüber dem Wasserwerk, abgelichtet.

Geburten- und Brutzeit im Naturschutzgebiet Nonnenbachtal

Hundefreunde werden um besondere Rücksichtnahme gebeten

Nimmt doch die Mehrheit der Hundefreunde grundsätzlich Rücksicht auf die Tierwelt im Naturschutzgebiet Nonnenbachtal, so haben wir in den letzten Tagen genau das Gegenteil dort erfahren müssen, und das in der Schonzeit! 
Wir sind wahrhaftig keine Spaßbremsen, aber wenn fünf oder noch mehr Hunde weit ab von Wegen munter und vollkommen unkontrolliert durch die Wiesen und Wälder des Nonnenbachtals rasen und nicht einmal vor den Wasser- und Sumpfgebieten haltmachen, dann geht das entschieden zu weit.

Zugegebenermaßen, im Moment sieht es zwar ganz nett aus und zeigt, welche Freude Hunde untereinander haben können und wie viel Leben in ihnen steckt, aber gelinde gesagt, tut es den übrigen Lebewesen im Naturschutzgebiet wahrlich nicht gut. Und damit meinen wir nicht die übernatürlich vielen Mäuse im Nonnenbachtal, sondern das Rehwild, die Hasen, die Fasane oder auch die Wasservögel und andere, die sich zurzeit dort niederlassen. Sie suchen momentan alle ein ruhiges, geschütztes Plätzchen für die Geburt und Aufzucht ihres Nachwuchses. Das muss respektiert werden! Gerade Hundefreunde sind doch in der Regel der Natur besonders zugewandt, so zumindest unser Eindruck.

Unsere Redaktion hat auch einen Hund, einen Jack-Russell-Terrier. Doch sein "Herrchen" ist kein Jäger und wenn, dann nur mit der Fotokamera. Trastl (sein Spitzname), der ihn täglich durchs Nonnenbachtal begleitet, hat schon als kleiner Welpe gelernt, bei dem Kommando "Steh" an dem Ort zu verharren, wo er sich gerade befindet. Das funktioniert bis heute sehr gut, auch wenn sich Wildtiere wie Rehe oder Hasen in der Nähe zeigen.
Und nur so hat er die Möglichkeit, diese bildhübschen Wildtiere in Ruhe zu beobachten und sie auch eindrucksvoll abzulichten, wie die vielen Fotografien über Jahre in den "Westfälischen Nachrichten (WN)" und jetzt in unserer Online-Zeitung "Nottulner Blickpunkt (NB)" zeigen.

Fast alle Menschen empfinden bei Begegnungen mit diesen Tieren viel Freude und diejenigen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, erfreuen sich an den bebilderten Artikeln im NB.

Unsere Redaktion will das erst einmal nicht weiter ausführen, bittet aber alle Hundefreunde abschließend noch einmal, dafür Sorge zu tragen, dass Ihre Hunde nicht in die geschützten Gebiete eindringen. Und das schon garnicht in der Schonzeit, in der die Wildtiere geboren oder ausgebrütet und aufgezogen werden.

Mit besten Grüßen

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard